Wissen

Begriffe und Zusammenhänge rund um Immobilien als Geldanlage, einfach erklärt. Die Artikel entstehen mit Unterstützung von KI.

Grundlagen

Cashflow und Kosten

Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage üblicherweise?

Kurz gesagt

Die Instandhaltungsrücklage ist das angesparte Polster der WEG für künftige Sanierungen an Dach, Fassade und Heizungsanlage. Beim Kauf einer ETW solltest du die aktuelle Rücklagenhöhe prüfen — eine niedrige Rücklage in einem alten Gebäude ist ein Sonderumlage-Risiko.

Bei der Besichtigung einer ETW lohnt sich eine zusätzliche Frage an Makler oder Verkäufer: Wie hoch ist die aktuelle Instandhaltungsrücklage der WEG? Die Antwort verrät mehr über das Risiko der Wohnung als die meisten anderen Angaben im Exposé. Die Rücklage ist das angesparte Polster der Wohnungseigentümergemeinschaft für künftige Sanierungen am Gemeinschaftseigentum — Dach, Fassade, Heizungsanlage, Aufzüge — und wird über das monatliche Hausgeld angespart, jeder Eigentümer zahlt anteilig ein.

Empfohlen werden je nach Gebäudealter zwischen 0,80 € und 1,50 € pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat. Bei einer 70 m² ETW also etwa 56 € bis 105 € monatlich.

Aus dieser einen Frage werden beim genaueren Hinsehen eigentlich drei: Wie hoch ist die aktuelle Rücklage — eine niedrige Rücklage in einem alten Gebäude ist ein Warnsignal, Sonderumlagen drohen. Wie hoch ist die monatliche Zuführung — reicht sie für künftige Sanierungen? Und steht eine größere Sanierung an — dann kann eine Sonderumlage auf dich zukommen, die das Hausgeld einmalig deutlich übersteigt.

Steuerlich ist die Instandhaltungsrücklage nicht direkt als Werbungskosten absetzbar — erst wenn die Rücklage tatsächlich für eine Maßnahme verwendet wird, sind die Kosten steuerlich relevant.

Passt dazu

Rechne deine Immobilie durch.

Kostenlos und ohne Anmeldung.

Zum Immobilienrechner

Finanzierung

Vermögen und ETF

Risiken

Steuern und Verkauf