Angefangen hat alles nicht mit der Idee, eine App zu bauen, sondern mit einer einfacheren Frage:
Wie baut man eigentlich sinnvoll Vermögen auf?
Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen, fühlte sich irgendwann nicht mehr nach einer Lösung an – die Kaufkraft schmilzt durch die Inflation langsam weg. Also beschäftigt man sich mit den Alternativen: ETFs, Aktien, Gold, Immobilien.
Ich bin bei Immobilien hängengeblieben. Nicht, weil ich sie für die beste Anlageform überhaupt halte, sondern weil sie für langfristigen Vermögensaufbau interessant sein können – laufende Mieteinnahmen, Fremdfinanzierung, viele Jahre Zeit zum Wachsen.
Dann kam die eigentlich schwierige Frage: Wie erkennt man, ob eine konkrete Immobilie tatsächlich ein gutes Investment ist?
Das Problem mit den Rechnern
Es gibt unzählige Rechner. Einen für die Mietrendite, einen für den Cashflow, einen für die Finanzierung, einen für die Tilgung, einen für den Kaufpreisfaktor. Jeder davon kann für sich sinnvoll sein,
aber am Ende betrachtet man damit immer nur einen Ausschnitt des Investments.
Man springt zwischen Rechnern, Tabellen und Annahmen hin und her und versucht selbst, daraus ein Gesamtbild zu machen.
Auch mit KI lässt sich heute vieles davon berechnen – man gibt die Eckdaten eines Objekts ein und lässt sich einzelne Fragen beantworten. Aber sobald man wirklich verstehen will, wie alles zusammenhängt, beginnt der Dialog von vorne: andere Annahme, nächste Frage, neue Berechnung, nächste Rückfrage. Man braucht viele einzelne Chat-Sessions, um das zusammenzubekommen, was man eigentlich von Anfang an wissen wollte – wie dieses Investment als Ganzes aussieht.
Ich wollte nicht nur wissen, welche Rendite eine Immobilie heute abwirft, sondern was aus dem eingesetzten Geld über die Jahre werden könnte: Was macht die Tilgung? Was bringt eine mögliche Wertsteigerung? Wie verändert sich der Cashflow, wenn nach der Zinsbindung die Anschlussfinanzierung teurer wird? Was kosten ein paar Monate Leerstand, was eine größere Reparatur? Und wie schneidet die Immobilie eigentlich gegen eine ganz andere Anlage ab, zum Beispiel einen ETF?
Je mehr Fragen dazukamen, desto größer wurden meine Excel-Tabellen. Irgendwann hab ich angefangen, mir selbst einen Rechner zu bauen – erst simpel, dann kam die nächste Berechnung dazu, dann noch eine. Aus einer Rechnung wurde eine Tabelle, aus der Tabelle ein Modell.
Die Erkenntnis
Und dabei wurde mir klar:
Die einzelne Kennzahl ist nicht das Entscheidende.
Cashflow allein erzählt nicht die ganze Geschichte, Rendite auch nicht. Ein günstiger Kaufpreis kann einen Deal attraktiv machen – ein hohes Risiko relativiert das wieder.
Was daraus wurde
Daraus ist Schritt für Schritt das geworden, was Wertlauf heute ist: ein Deal nicht nur berechnet, sondern aus mehreren Blickwinkeln betrachtet. Was bringt er, was kostet er, was kann schiefgehen, wie entwickelt sich das Vermögen, was bleibt beim Verkauf übrig – und wie steht das Ganze im Vergleich zu einer alternativen Anlage da?
Irgendwann war aus meiner eigenen Rechenhilfe eine Anwendung geworden, die ich nicht mehr nur für mich behalten wollte. Vermutlich sitze ich nicht als Einziger vor einer Immobilie und frage mich: Ist das wirklich ein gutes Investment – oder sieht es nur auf den ersten Blick so aus?
Genau dabei soll Wertlauf helfen.
Nicht, indem es die Entscheidung abnimmt, sondern indem es die Zahlen so aufbereitet, dass man selbst eine bessere trifft.
Wer dahintersteht
Ich bin Erkan, Architekt. Wertlauf ist ein Ein-Mann-Projekt, gebaut mit Unterstützung von KI. Die technische Umsetzung wäre ohne moderne KI-Werkzeuge für mich so nicht möglich gewesen – die Berechnungslogik, die Fragen, die Wertlauf beantworten soll, und die Entscheidungen dahinter kommen aber aus der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema.
Wertlauf bewertet unabhängig – die Analyse folgt keiner Empfehlungslogik zugunsten bestimmter Banken oder Makler.
Wenn dir etwas fehlt, unklar ist oder eine Berechnung aus deiner Sicht nicht stimmt – ich freue mich über Feedback: info@wertlauf.de